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Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie einbetten

Swisscom: Nachhaltigkeit ist facettenreich

Wirtschaft Der Begriff «Nachhaltigkeit» ist zu einem Trendwort geworden. Das überrascht nicht, schliesslich achten Konsumenten immer mehr darauf, ob Produkte nachhaltig sind und Dienstleistungen nachhaltig erbracht werden. Für die Swisscom ist der Begriff aber nicht einfach nur eine Plakette, die man sich an die Brust heftet – er vielmehr ist Teil des unternehmerischen Denkens.

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Über die Swisscom:

Mit rund 6.5 Millionen Mobilfunkkunden, über 1.1 Million TV-Kunden und knapp 2 Millionen Breitbandanschlüssen ist Swisscom das führende Telekom-Unternehmen der Schweiz. 21 125 Mitarbeitende erarbeiteten 2014 einen Umsatz von rund 11 703 Milliarden Franken. Swisscom ist schweizweit mit Dienstleistungen und Produkten für die mobile, die netzgebundene sowie die auf Internetprotokoll (IP) basierte Sprach- und Datenkommunikation präsent. Darüber hinaus gehört Swisscom zu den landesweit grössten Anbietern von IT-Dienstleistungen.


Wer Natur und Umweltschutz mit Nachhaltigkeit verbindet, liegt grundsätzlich richtig, sieht aber nur einen Teil des Ganzen. Denn nebst der Verpflichtung zu mehr «Grün» muss es laut Swisscom für ein Unternehmen auch darum gehen, nachhaltig zu wirtschaften und langfristige Verantwortung zu übernehmen. «Für uns sind dies zentrale Werte, zu denen wir uns bekennen», erklärt Res Witschi, Leiter Corporate Responsibility von Swisscom. «Diese Werte kommen in der Unternehmensstrategie und dem Leitbild zum Ausdruck und werden in der Corporate-Responsibility Strategie, der ‚CR-Strategie’, vertieft dargestellt.»

Das Engagement von Swisscom für die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft ist also integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Doch wie sieht die Umsetzung in die Praxis aus? Die Nachhaltigkeits-Strategie basiert auf sechs Themenschwerpunkten, nämlich «Klimaschutz», «Arbeiten und Leben», «Medienkompetenz», «attraktive Arbeitgeberin», «faire Lieferkette» sowie «vernetzte Schweiz». Daraus resultieren konkrete Ziele, die Swisscom bis 2020 erreichen will, führt Witschi aus.

Die Nachhaltigkeits-Strategie basiert auf sechs Themenschwerpunkten, nämlich «Klimaschutz», «Arbeiten und Leben», «Medienkompetenz», «attraktive Arbeitgeberin», «faire Lieferkette» sowie «vernetzte Schweiz».

Mediennutzung und CO2-Minderung

Als führendes Unternehmen im Bereich Datensicherheit will Swisscom eine Million Menschen in Sachen sichere und verantwortungsvolle Mediennutzung fördern. Das Ziel ist ambitioniert: Bis 2020 sollen 99% der Schweizer Bevölkerung von mobilen Ultrabreitbandverbindungen profitieren und 85% der Wohnungen und Geschäfte über einen ultraschnellen Internetzugang verfügen. «Damit leistet Swisscom indirekt einen Beitrag zum Bruttoinlandprodukt von rund CHF 30 Milliarden und trägt zur Schaffung und zum Erhalt von rund 100’000 Arbeitsplätzen bei», sagt Witschi.

Solar Wind Energie

Gemeinsam mit ihren Kunden will Swisscom bis 2020 doppelt so viel CO2 sparen, wie sie in ihrem Betrieb und in ihrer Lieferkette verursacht. Dieses Ziel ist unter dem Stichwort 2:1-Ziel zusammengefasst. Es umfasst zunächst die CO2-Einsparungen der Swisscom-Kunden. Wie das funktioniert? «Dank Green ICT reduzieren Unternehmen ihren Energiebedarf und den CO2-Ausstoss massiv», erklärt Res Witschi. Zum Beispiel sparen Videokonferenzen und Home-Office-Lösungen Reisezeit und Reisekosten. ICT-Angebote aus der Cloud wiederum erlauben Geschäftskunden einen bis zu 90% effizienteren Betrieb ihrer IT gegenüber dem Betrieb eigener Server.

Gebäude, Fahrzeuge und Netze lassen sich dank ICT-Lösungen energieeffizient steuern. «Ebenso bietet Swisscom Privatkunden von der Online-Rechnung bis hin zum Recycling von Mobilfunkgeräten zahlreiche Möglichkeiten, ihren ökologischen Fussabdruck zu reduzieren.» Zum 2:1-Ziel gehören darüber hinaus die Bestrebungen von Swisscom, die eigenen CO2-Emissionen aus dem Betrieb und der Lieferkette zu reduzieren. Seit 1998 hat Swisscom den CO2-Ausstoss ihrer Fahrzeuge und Gebäude mehr als halbiert und reduziert diesen kontinuierlich weiter. Übrigens: Swisscom zählt zu den zehn grössten Strombezügern der Schweiz und steigert kontinuierlich ihre Stromeffizienz. «Sie deckt 100% ihres Strombedarfs aus einheimischer erneuerbarer Energie und ist schweizweit einer der grössten Bezüger von Wind- und Sonnenstrom», so der Leiter Corporate Responsibility.

ICT als Enabler für Klimaschutz

Der ICT-Branche kommt bei der Reduktion der CO2-Emissionen eine Schlüsselrolle zu. Wie eine Studie der Global e-Sustainability Initiative belegt, kann die Branche dazu beitragen, die CO2-Emissionen weltweit um rund 16% zu reduzieren. Dieses Potenzial entspricht etwa dem Siebenfachen der CO2-Emissionen, die von der Branche selbst verursacht werden. «Wir unternehmen grosse Anstrengungen, um unsere Angebote immer ressourcenschonender und energieeffizienter zu gestalten», sagt Witschi. Zudem bietet Swisscom Produkte und Dienstleistungen an, die ihre Kunden dabei unterstützen, CO2-Emissionen zu verringern und Energie zu sparen.

CO2 Fussabdruck

Ein konkretes Beispiel dafür: Swisscom hat 2014 Swisscom TV 2.0 lanciert, das aufgenommene Serien oder Filme nicht mehr wie bisher auf der Settop-Box, sondern in der Cloud speichert. Daher kommt die neue Box ohne Festplatte aus und verbraucht dadurch jährlich rund 36 kWh beziehungsweise rund 40% weniger Strom als ihre Vorgängerin. Zudem hat Swisscom die Kunden von Swisscom TV 2.0 umfassend informiert, wie sich die neue Settop-Box im Alltag und in den Ferien energieoptimiert konfigurieren lässt.

Mit Einbezug der Kundenentwicklung können somit schweizweit rund 10 Mio. kWh pro Jahr eingespart werden. Dies entspricht dem Stromverbrauch von rund 2200 Haushalten.
Der Mehrverbrauch in der Cloud macht dabei nur einen Bruchteil (<10%) der Einsparungen bei den TV-Boxen beim Kunden aus.
 Swisscom achtet beim Bau ihrer Rechenzentren zum Beispiel für den Betrieb von Cloud-Lösungen stark auf die Energieeffizienz . So konnte 2014 mit dem Rechenzentrum Wankdorf das modernste Rechenzentrum der Schweiz 
und eines der enerieeffizientesten Rechenzentren Europas in Betrieb genommen werden.

Stromspartipps: Energie sparen – so einfach geht’s:

Auf Initiative des Bundesamts für Energie (BFE) haben sich Swisscom und zwei weitere Anbieter für eine gemeinsame Informationskampagne entschieden. Die Kampagne bezweckt, den Energieverbrauch von Endgeräten wie Modems, Router und TV-Settop-Boxen mithilfe von idealen Einstellungen zu optimieren. Swisscom unterstützt die Kampagne, indem sie ihre Kunden informiert und auf ihrer Website energieoptimierte Einstellungen erläutert.